The Movies
OrangeCinema - Teil I
publiziert: Freitag, 26. Aug 2011 / 14:21 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Aug 2011 / 14:41 Uhr
Filmszene aus «The Tourist» mit Johnny Depp und Angelina Jolie.
Filmszene aus «The Tourist» mit Johnny Depp und Angelina Jolie.

Mit einem Besuch am OrangeCinema tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes. So wird das Kino nicht nur mit Ökostrom betrieben, sondern es wird auch ein grosszügiger Betrag an die Non-Profit-Organisation Myclimate.ch gespendet. Ausserdem gehen an der schon Tradition gewordenen Unicef Night 10 Prozent aller Einnahmen an das internationale Kinderhilfswerk.

1 Meldung im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

Details zum OrangeCinema-Filmangebot
Filmfans können auf der folgenden Webseite eine komplette Übersicht aller Filme und weitere hilfreiche Informationen zum OrangeCinema-Event entnehmen.
orangecinema.ch

Die Kleinen stehen auch an einem weiteren Abend im Mittelpunkt: Während des Filmvergnügens am Family Night kann der Nachwuchs an verschiedenen Animationen herumtollen und Kinder bis 12 Jahren keinen Eintritt zahlen. Für etwas ältere Mädchen bietet sich die Ladies Night an - hier wartet auf die Damenwelt ein Bouquet aus ausnahmslos angenehmen Überraschungen. Und angenehme Überraschungen zum Zweiten gibts bei der Orange Night, wo das Cinema als Vorpremiere einen Überraschungsfilm zeigt. Und wenn man den Film nicht so mag, tröstet einen der Gratisdrink über die 90 Minuten hinweg.

Auch dieses Jahr gibts eine Menge Begleitprogramm wie Bars, Lounges und Restaurants, wo sich die Gäste vor und nach dem Film treffen, plaudern oder einfach nur sein können.

Welche Filme zu sehen sind, ist ab 16. Juni Bern- 23. Juni Zürich- 30. Juni Basel auf der Website orangecinema.ch zu erfahren. Und dann heissts pressieren und sofort Tickets kaufen - denn die Sitzplätze sind mindestens so begehrt wie ein Backstageticket bei einem Robbie-Williams-Konzert.

The Tourist

Johnny Depp, Angelina Jolie und der nicht weniger prominente Name Henckel von Donnersmarck. Zutaten für einen potenziell kultverdächtigen Film. Von Donnersmarck hat mit dem oscarprämierten «Leben der Anderen» die Eintrittskarte in Hollywoods Oberliga erhalten und spielt gleich gross auf. Schöne, überragende Schauspieler im unvergleichlichen Venedig. Doch so wie elf Superstars aus Real Madrid kein erstklassiges Team zaubern können, funktioniert der Griff in die Sterne auch hier nur bedingt. Depp als blauäugiger Lehrer, der einer mysteriösen Jolie nach Venedig folgt, von einem Missverständnis ins nächste stolpert, stets gefährlich nahe am Tode vorbeischrammt und letztlich das Geheimnis doch lüftet, ist sehr unterhaltsam. Und Venedig setzt sich einmal mehr bildschön in Szene.

The Kings Speech

Prinz Albert wird nicht ernst genommen. Er stottert. Die sich ständig weiterentwickelnde Technik und die mit ihr einhergehenden Radioansprachen tun ihr Übriges, um den armen 'Bertie' und seinen fatalen Sprachfehler in die Schusslinie für allerlei Spott und Herablassung zu bugsieren. Spätestens als sich sein älterer Bruder aus der Thronfolge verabschiedet und Albert im Rampenlicht steht, wird klar, dass man sich der Problematik annehmen muss. Klingt wie langweiliges britisches Salon- Fernsehen, ist aber Teil der Geschichte und vom schon viel zu lange unterschätzten und absolut zu Recht hierfür mit dem Oscar ausgezeichneten Colin Firth brilliant, spannend und einfühlsam umgesetzt. Mit Geoffrey Rush als zum Familienmitglied mutierendem Sprachtrainer und der wunderbaren Helena Bonham Carter als Alberts Gemahlin Elizabeth ist hier erstklassiges Kino entstanden.

Black Swan

Ballett ist Mord. Selbstmord. Denn wo der Geist nach Perfektion lechzt, versagt der Körper irgendwann seinen Dienst. Die zerbrechliche Natalie Portman, Nina, geht an ihrem Traum, der Hauptrolle im Schwanensee, buchstäblich zu Grunde, denn eine hedonistische Gegenspielerin sitzt ihr im Nacken. In den Arm nehmen möchte man sie, leidet mit jedem Knacken der Knochen. An der Grenze zwischen Psyche und Physis sucht Darren Aronofsky nach Bildern, die weh tun. Und Vincent Cassel als Übermenschliches fordernder Ballettleiter lässt nicht locker. Die Herausforderung, beide Schwäne, die helle Odette und die dunkle laszive Odile, zu spielen, wird für Nina zur Grenzerfahrung. Doch wo anderswo ein Psychodrama entsteht, stockt hier der Atem, wenn Realität und Wahn ineinander übergreifen und sich die Situation in bester Hitchcock-Manier zuspitzt.

Inception

In unseren Träumen überschreiten wir die Grenzen der Realität. Vorausgesetzt eben, diese werden nicht durch einen Schwindler ausser Kraft gesetzt. Was ist Traum und wo endet er? Leonardo DiCaprio ist ein Spion. Ein Meister der Täuschung. Sein Ziel ist das Beschaffen von Informationen. Solchen, die in den Köpfen der Anderen gut verborgen sind. Mittels unzähliger Erzähl-, Zeit- und Traumebenen entzieht Regisseur Christopher Nolan dem Zuschauer das Gefühl für Wirklichkeit und Einbildung. Atemberaubende Bilder und eine tickende Uhr sorgen für anhaltende Spannung, wenn ein sechs-köpfiges Team in die Gedankenwelt eines Industriellenerben einbricht, um die Kombination zu einem Safe mit explosivem Inhalt zu erlangen. Und irgendwo in den Sekunden dazwischen bricht plötzlich auch die Frage nach der eigenen Realität und dem Preis des individuellen Glücks auf.

(asu/sommerguide.ch)

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